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Christof Thewes Quartett & Lüdemann - Biondini - Kalima - Terzic Quartett

 

Christof Thewes Quartett

Christof Thewes – tb

Hartmut Oßwald – saxes

Benjamin Lehmann – b

Martial Frenzel – dr

Dieses neugegründete Ensemble bezieht sich auf die lange Tradition der Quartettformationen ohne Harmonieinstrumente , wie sie Gerry Mulligan in den frühen 50-igern Jahren begründet und Ornette Coleman in den 60-igern sowie Anthony Braxton in den 80-igern weitergeführt haben. Die Band agiert akustisch, benutzt dabei musikalisch aber alles was die(populäre) Musik so hergibt, da steht Swing neben Rock, New Orleans neben Freejazz , Kollektiv neben Solo, Anstrengendes neben Leichtem , musikalische Anarchie neben Formstrenge…….aber vor allem bedient die Band eine entscheidende Musiktradition ,die des Humors.

 

Lüdemann - Biondini - Kalima - Terzic – Quartett

Hans Lüdemann - p

Luciano Biondini - acc

Kalle Kalima - guit

Dejan Terzic – dr

Hans Lüdemann - Luciano Biondini - Kalle Kalima - Dejan Terzic

Das Konzert des deutsch-italienisch-finnischen Quartetts ist eine echte Premiere. Hans Lüdemann hat 2021 den Rompreis für Komposition erhalten und lebt seither in der Villa Massimo in Rom. Dort kam es zur Begegnung mit Luciano Biondini und zu Duo-Konzerten der beiden. Luciano Biondini ist einer der großen Virtuosen des Akkordeons und bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Rabih Abou-Khalil und dem Sänger Andreas Scherer. Kalle Kalima, der in Berlin lebende finnische Gitarrist, hat häufig mit Biondini zusammengearbeitet und ebenso mit Lüdemann und Dejan Terzic im TransEuropeExpress-Ensemble. Terzic, der in den letzten Jahren besonders mit seinen Bands „Melanoia“ und „Axiom“ aktiv war, und Hans Lüdemann verbindet ausserdem ihr Zusammenspiel im Trio ROOMS. So laufen in diesem Quartett viele Fäden zusammen für ein fulminantes und kreatives Konzert-Ereignis.

Der Italiener Luciano Biondini studierte ab dem zehnten Lebensjahr klassisches Akkordeon und erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen wie die Trophée Mondial de l’Accordéon, den Premio Internazionale di Castelfidardo, den Premio „Luciano Fancelli“ und den Premio Internazionale di Recanati. Ab 1994 wandte er sich der Jazzmusik zu und trat mit Jazzgrößen wie Rabib Abou-Khalil, Michel  Godard, Lucas Niggli, Enrico Rava oder Tony Scott auf. Als ein echter Meister des Instruments und als Solist von überwältigender Dramatik vermag er jedem musikalischen Kontext Substantielles und Originelles hinzuzufügen.

 


Kurz-Informationen

Datum: 23.04.2022
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Mittelsächsisches Theater, Freiberg
Kategorie: Doppelkonzert